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Eigenbluttherapie zur Verbesserung der Einnistung

Eine optimal vorbereitete Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ist eins der Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Empfängnis und Einnistung. Wichtig ist u.a. die Dicke der Gebärmutterschelimhaut. So sollte das Endometrium zur Zeit des Eisprunges oder bei einem Embryotransfer mindestens 7 mm hoch aufgebaut sein. Die höchste Einnistungsrate liegt jedoch bei ungefähr 10-13mm Endometriumsdicke vor. Es gibt nur wenige Methoden, die die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum anregen und die Einnistungsfähigkeit verbessern. Die Spülung der Gebärmutter mit aufbereitetem Eigenblut ist eine der effektivsten Methoden.

Das menschliche Blut enthält viele Proteine, die Wachstumsfaktoren genannt werden. Diese Faktoren sind sehr wichtig um Verletzungen zu heilen. Es ist nachgewiesen, dass aufbereitetes Eigenblut das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut anregen kann und die Schwangerschaftschancen von Patienten mit einer dünnen Gebärmutterschleimhaut verbessern kann.

Außer der Versorgung der Gebärmutterschleimhaut mit wichtigen Nährstoffen, werden durch eine Spülung mit Eigenblut auch Immunfaktoren aus der Gebärmutter entfernt, die eine Einnistung behindern können. Insbesondere wirkt diese Therapie auch sehr vorteilhaft bei versteckten Entzündungen des Endometriums (chronische Endometritis). Diese Entzündungen können vorhanden sein, auch wenn eine Frau diese nicht bemerkt. Frauen, die im Vorfeld Fehlgeburten, Ausschabungen oder eine Spirale zur Verhütung verwendet haben haben ein erhöhtes Risiko eine solchen versteckte Entzündung der Gebärmutterschleimhaut zu haben. Auch wenn die Eileiter aufgrund einer vorhergehenden Entzündung verklebt sind, kann die Gebärmutter noch Entzündungen aufweisen. Hier kann eine Eigenbluttherapie eine Einnistung verbessern. Empfehlenswert sind zwei Spülungen während der Eizellreifungsphase, insbesondere dann, wenn ein Embryotransfer geplant ist und vorhergehende Behandlungen wegen einem Einnistungsversagen nicht zu einer Schwangerschaft geführt haben.

Für eine Eigenbluttherapie entnehmen wir nur wenige Milliliter Blut von der Frau und bereiten es auf. Nach ungefähr einer Stunde Aufbereitung wird das Eigenblut mit Hilfe eines dünnen, weichen Katheters wie bei einer Insemination in die Gebärmutter übertragen. Dieser Eingriff ist schmerzfrei.

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