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Polkörperdiagnostik

Die Polkörperdiagnostik (PKD) ermöglicht im Rahmen einer künstlichen Befruchtung die genetische Untersuchung der entnommenen Eizelle. Dieses Verfahren wird vor Abschluss der eigentlichen Befruchtung (Verschmelzung der mütterlichen und väterlichen Vorkerne) durchgeführt und ist in Deutschland erlaubt.

Die Polkörper sind Nebenprodukte des normalen Zellteilungszyklus und haben keinen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Embryonen. Die Entnahme der Polkörper erfolgt durch einen kleinen mikrochirurgischen Lasereingriff. Wir verwenden ein neues, hochpräzises Lasersystem für diese Prozedur. Für gewöhnlich werden beide Polkörper entnommen und in unserem hochqualifizierten Kooperationslabor genetisch untersucht.

Die Polkörperdiagnostik kann sinnvoll sein bei

  • fortgeschrittenem Alter der Frau
  • Erbkrankheiten, die durch die Mutter vererbt werden

Ungefähr 24 Stunden nach der Entnahme der Polkörper ist das Untersuchungsergebnis bekannt und der Embryotransfer kann geplant werden. Durch eine Polkörperdiagnostik kann die Einnistungswahrscheinlichkeit der Embryonen gesteigert und das Fehlgeburtenrisiko vermindert werden.

Der väterliche Beitrag zur genetischen Konstitution des sich entwickelnden Embryos kann durch eine Polkörperdiagnostik jedoch nicht erkannt werden. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an dieser Diagnostik interessiert sind. Gerne beraten wir Sie zu Ihrer persönlichen Situation.

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